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Am 3. Oktober 1961 - und 51 Tage nach dem Maurbau in Berlin, dem Schliessen des Gefängnisses ”DDR”, wurden ca 6.000 Menschen aus dem ”Sperrgebiet an der Grenze zum klerikal-faschistischen westdeutschen Staat” innerhalb von 5 Stunden mit diktatorischem Zwang aus- und umgesiedelt.

Das war vor nunmehr 45 Jahren

Der Handwerksbetrieb war 1862 von Karl Schönemann in Lenzen an der Elbe gegrünget worden. Sein Enkel Otto musste nach 99 Jahren den trotz “Sozialismus” respektablen Betrieb mit Geschäft und Handwerk ohne Rückkehr-chance verlassen.                Nicht aus wirtschaftlichen Gründen - ganz im Gegenteil - nur mit der Gewalt der Diktatur fand ein mittelständicher Betrieb ein jähes Ende. Seine Inhaber wurden tief degemütigt und in grosses Leid gestürzt.

Der Familie ist nichts in der alten Heimat geblieben, nur noch die Gräber.

   Alle Medien sind aufgerufen an dieses Unrecht der SED zu erinnern!

Geschichte ist nicht teilbar, Deutschland hatte zwei Diktaturen.

Dazu antwortete mir Ralph Giordano in einem Brief: ”...  Aufarbeitung einer schmählichen Vergangenheit ist deutsche Sache nicht, weder die nach 1945/49 noch die nach 1989/90.             Allemal lachen sich die Täter ins Fäustchen, und wenn das Kriminalgewicht des Holocauststaates auch ungleich größer ist als das der DDR - wird ein so scheußliches System wie das des realexistierenden Sozialismus denn weniger scheußlich dadurch, daß es ein noch scheußlicheres gegeben hat? ...”

Ich denke deutlicher und besser kann man den derzeitigenen Aufarbeitungszustand der SED-Verbrechen nicht beschreiben.                               Danke Herr Giordano

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